Plakatständer

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Plakatständer

Sich über Werbung aufzuregen gehört zum guten Ton. Es ist ein Dauer-Aufreger-Thema. Ähnlich hat Max Goldt einmal festgestellt, dass das „Sich über wässrige Tomaten“-Aufregen ähnlich gut im Durchhaltewert ist. Aber das ist jetzt nicht so wichtig.

Man sollte sich einmal gedanklich frei machen und überlegen, wie unsere Innenstädte ohne Werbung aussähen. Manche erinnern sich da eventuell noch an die ersten Tage nach der Wende, Beispiel: Dresden im Jahre 1990. Man tritt aus einem Bahnhof, dessen Wände noch schwarz getüncht sind. Gut gelaunt möchte man seine entfernte Verwandtschaft besuchen, jetzt, wo das Einreisen wieder möglich ist. Und dann geht man aus dem Bahnhof in die Prager Straße.

Beim Anblick dieser „Einkaufsstraße“ ist jede Euphorie gewichen, manch zarte Exemplare unserer Schöpfung haben hier ihren ersten manisch-depressiven Stimmungseinbruch erlebt. Denn man wird erdrückt von fahlem Grau. Ausnahme: eine Werbung hinter dem ersten McDonald’s versuchte sich ein Schuhgeschäft mit dem ersten Slogan: „Harry ist am Preise streichen“. Na, vielen Dank.

Werbung macht die Städte bunter, durch Plakatständer wird sie sichtbar. Plakatständer gibt es in diversen Ausführungen. Von den ersten DIN A0-Spannplakaten bis zu wetterfesten Dreibein-Plakatständern, bekannt aus der Parteienwerbung.

Steht ein Plakatständer ungeschützt, so sollte man als Material kein Aluminium benutzen, sondern aus Stahl gefertigte. Bezugsquellen sind etwa www.alu-werbetraeger.de, www.cardstore.de oder einfach www.plakatstaender.net.

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2.
Auszug - Seite 241: "Plakatständer Aus Erfahrungen in Stadthallen und hohen Festsälen wissen wir, dass dort ge- wöhnliche Pinnwände zu niedrig sind"




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